Erkenntnis

Erkenntnis , die Zustände und Prozesse des Wissens, zu deren Vollständigkeit Wahrnehmung und Beurteilung gehören. Das Erkennen umfasst alle bewussten und unbewussten Prozesse, durch die Wissen angesammelt wird, wie z. B. Wahrnehmen, Erkennen, Empfangen und Denken. Anders ausgedrückt, Erkenntnis ist ein Zustand oder eine Erfahrung des Wissens, die von einer Erfahrung des Fühlens oder Willens unterschieden werden kann.

ererbter Reflex Lesen Sie mehr zu diesem Thema menschliches Verhalten: Kognition Die dramatischen physischen und physiologischen Veränderungen, die für die Adoleszenz charakteristisch sind, wirken sich gleichermaßen dramatisch auf die kognitiven und sozialen Funktionen aus.

Fragen nach der Natur der Erkenntnis und der Beziehung zwischen dem wissenden Geist und der äußeren Realität wurden von Philosophen seit der Antike diskutiert ( siehe Erkenntnistheorie: Die Geschichte der Erkenntnistheorie). Die Erkenntnis und ihre Entwicklung wurden unter vielen Gesichtspunkten untersucht und vielen Interpretationen unterzogen. Das Wesen der Erkenntnis ist das Urteil, das auftritt, wenn ein bestimmtes Objekt von anderen Objekten unterschieden wird und durch ein oder mehrere Konzepte gekennzeichnet ist. Der Psychologe befasst sich mit kognitiven Prozessen, die sich auf Lernen und Verhalten auswirken.

Es gibt zwei breite Ansätze zur zeitgenössischen kognitiven Theorie. Der informationsverarbeitende Ansatz versucht, menschliche Denk- und Argumentationsprozesse zu verstehen, indem der Geist (oder das Gehirn) mit einem hoch entwickelten Computersystem verglichen wird, das Informationen auf bestimmte Weise erfassen, verarbeiten, speichern und verwenden soll ( siehe auch)Philosophie des Geistes: Die rechnerisch-gegenständliche Theorie des Denkens [CRTT]). Der amerikanische Psychologe Robert Sternberg untersuchte beispielsweise die Informationsverarbeitungsverfahren von Personen, die Intelligenztests durchführen. Herbert A. Simon, ein anderer amerikanischer Sozialwissenschaftler, versuchte zu verstehen, wie der Geist Informationen verarbeitet, und programmierte Computer, um menschliche Denkprozesse nachzuahmen. Forscher in diesem Bereich bemühen sich, eine einheitliche Erkenntnistheorie zu entwickeln, indem sie Computerprogramme erstellen, die lernen, Probleme lösen und sich wie Menschen erinnern können.

Herbert A. Simon, 1978.

Der zweite Ansatz basiert auf der Arbeit des Schweizer Psychologen Jean Piaget, der die kognitive Anpassung anhand zweier grundlegender Prozesse betrachtete: Assimilation und Akkommodation. Assimilation ist der Prozess der Interpretation der Realität im Hinblick auf das interne Weltmodell einer Person (basierend auf früheren Erfahrungen). Anpassung stellt die Änderungen dar, die man an diesem Modell durch den Prozess der Anpassung an die Erfahrung vornimmt. Der amerikanische Psychologe Jerome S. Bruner erweiterte Piagets Konzept, indem er vorschlug, dass kognitive Prozesse von den drei Modi beeinflusst werden, die zur Darstellung der Welt verwendet werden: Der enaktive Modus beinhaltet die Darstellung durch Handeln; Der ikonische Modus verwendet visuelle und mentale Bilder. und der symbolische Modus verwendet Sprache. Siehe auch Kognitionswissenschaft.

Jean Piaget. Dieser Artikel wurde zuletzt von Brian Duignan, Senior Editor, überarbeitet und aktualisiert.